Andreas Steingröver

LG-Stände endlich vereinzelt

Das schon lange geplante Vorhaben, die LG-Stände zu vereinzeln ist jetzt endlich umgesetzt. Die Abmessungen entsprechen jetzt der Schießstandrichtlinie und es übertragen sich keine Bewegungen mehr von den Nachbarständen. die Auflagestützen, die Monitore und die Steuer-PC wurden jetzt in die Tischfläche integriert. Die Auflagestützen haben jetzt etwas Abstand zur Tischkante, wie es auch in der Schießstandrichtlinie vorgesehen ist. Damit ist es nun leichter die Diabolos auf dem Tisch abzustellen und ohne die Schießposition zu verändern, an sie heranzukommen. Die Feuerlinie ist jetzt durch die grüne Brettkante vorgegeben, woran dann auch die Tische ausgerichtet werden können. Die Beleuchtung der Zielscheiben wurde jetzt an der Decke angebracht, so dass auch die alte Balustrade demontiert werden konnte. Für eine Vermietung brauchen jetzt nur die Auflagestützen herausgenommen und die Kabel abgezogen werden. Die Tische können dann als Steh- oder Buffettische verwendet werden.

Wir hatten die Zeit zwischen den Feiertagen zum Jahreswechsel genutzt, um die vielen vorbereitenden Arbeiten durchzuführen. Die alten Gerüste mussten noch in der Halle zerlegt werden. Sie waren seinerzeit auch von Mitgliedern in Eigenarbeit aufgebaut und zusammengeschweißt worden. Auch die Böcke mit den Rollen zum Hochkurbeln und zum Verfahren der Gerüste waren Eigenkonstruktionen. Damals waren 10 LG-Stände mit Seilzuganlagen und zentraler Steuerung und Kontrolle im Betrieb. Seid der Einführung der 5 Meyton-Anlagen wurden die Seilzug-Stände jedoch nicht mehr benutzt. Gleichwohl haben wir noch eine Seilzuganlage erhalten, wenn man doch nochmal auf besondere Papierscheiben schießen möchte.

Jetzt muss nur noch die Verkabelung etwas schöner verlegt werden und die Sichtbarkeit der Monitore etwas verbessert werden, da jetzt der Sichtwinkel verändert ist.

Adventsschießen für groß und klein

Dieses Jahr war es mal wieder Zeit für ein Spaßschießen im Advent. Wobei es tatsächlich nicht um Ringe sondern um Schokobonbons oder Überraschungseier ging, so dass die Trefferaufnahme jeweils unter den aufmerksamen Augen aller Beteiligten, bzw. entsprechend Ingos letzter Bewertung erfolgte. Die Trefferraten waren nicht schlecht, aber besonders den Erwachsenen nicht wirklich gut und die Ausbeute bei ihnen daher eher gering. Gleichwohl hatten alle wohl trotzdem Spaß dabei. Leider mussten die Montagsgruppe (Erwachsene) und die Mittwochsgruppe (Jugend) dieses getrennt tun, damit nicht so viele Leute zusammen kamen. Anschließend haben wir uns jeweils noch etwas Zeit für ein gemeinsames Abendessen genommen. 

Kreismeisterschaft Bogen in der Halle

Heute haben wir vier Bogenschützen vom KKSV Timmerlah erfolgreich an der Kreismeisterschaft Bogen in der Halle 2022 teilgenommen. Benno erzielte Gold und Ben Silber in der Klasse Schüler I. Martin konnte sich unter den Senioren mit Gold durchsetzen. Bei Andreas hatte es dann nur für Silber bei den Master gereicht. Für unsere Jungschützen war es das erste Turnier. Zwar hatten wir die Wettkampfsituation mit Ampel beim Training schon mal ausprobiert und auch die Wettkampfregeln einmal durchgesprochen, aber in der großen Halle in Watenbüttel ist es am Ende doch etwas aufregender. Jedoch haben wir das Turnier alle gemeistert und bis zum Schluss durchgehalten, auch wenn es mal zwischendurch und am Ende schwierig wurde.

Leider hatten sich, wohl pandemiebedingt, nur insgesamt 19 Teilnehmer gemeldet, so dass die verschiedenen Klassen nur wenige Schützen aufwiesen. Es waren noch Schützen vom SV Querum (3), SV Watenbüttel (3), Polizei SV (8) und Wilhelm Tell Lamme (1) dabei. Entsprechend konnte die KM in nur einer Gruppe mit auch nur zwei Schützen je Scheibe durchgeführt werden, so dass es nicht so gedrängt war und bei der Auswertung recht zügig ablief. 

Der “Corona”-König

Nach langer Zeit konnten wir jetzt wieder einen König ausschießen und hatten daher eine “Corona”-Scheibe mit dem Motto “Küssen verboten” ausgeschrieben. Die Scheibe wurde von Petra eigens dafür umgestaltet. Dies war nicht die einzige Neuerung, sondern neu war auch, dass wir das Schießen erstmalig auf der neuen KK-Meytonanlage durchgeführt hatten und bei der Auswertung die zwei besten Teiler herangezogen hatten. 

Die Anmeldung erfolgte nun oben im kleinen Saal. Die Standbelegung wurde dann auf dem Saalmonitor angezeigt. Mit dem letzten Schuss war dann auch gleich das Ergebnis bereit. Die Proklamation des “Corona”-Königs wurde aber der Spannung halber auf nach dem Abendessen verschoben. Die Beteiligung am Schießen war gut und letztlich konnte sich unser noch recht neues Mitglied Volker über die “Corona”-Scheibe freuen.

In diesem Sinne wünschen wir der neuen Majestät auch weiterhin dreifach: “Gut Schuss!”.

Schießsportabzeichen

Nachdem wir im letzten Jahr trotz geringer Beteiligung am Schießsportabzeichen von nur drei Mitgliedern doch noch zwei Pokale vom Breitensportleiter des Kreisschützenverbandes überreicht bekommen hatten, scheint dieses Jahr die Beteiligung wieder besser zu sein und neue Aktive haben sich aufgerafft, die verschiedenen Disziplinen zu absolvieren. Tatsächlich muss man sich je nach Vermögen anstrengen um die Vorgaben erreichen zu können. Desto mehr freut man sich, wenn man dann den Nachweis erfolgreich erbracht hat. 

Die Bedingungen haben sich schon im letzten Jahr leicht geändert. Bei den Schießdisziplinen wurde jetzt auf Zehntelwertung umgestellt. Sie hängen am schwarzen Brett aus und sind auch hier noch mal direkt einsehbar. Weitere Teilnehmer sind immer willkommen. Vielleicht schaffen wir dann sogar den Pokal für den ersten Platz in unserem Kreisschützenverband zu erreichen. Meldet euch einfach bezüglich der Abnahme der Leistungen.

Jubiläumsempfang im Schützenhaus

Endlich konnten wir wieder in gemütlicher Runde und gedeckter Tafel im Schützenhaus zusammen kommen, um unsere langjährigen Mitglieder für ihre Treue zum Verein zu ehren und uns zu bedanken. Mit herzlichen Grußworten unserer Bezirksbürgermeisterin Julia Kark begann der offizielle Teil. Auch sie ist noch ein junges Mitglied im Verein und richtete den Blick zunächst auf die zukünftige Vergrößerung unseres Stadtbezirks. Dann ging es aber gleich um die Jubilare. Besonders hervorzuheben ist hier die 60jährige Mitgliedschaft, aber auch eine 40jährige und eine 25jährige Mitgliedschaft waren Anlass genug sich vom Platz zu erheben und laut schallend dreifach “Gut Schuss” zu wünschen. Leider konnten nicht alle Jubilare teilnehmen, so dass wir weitere Ehrungen bei nächster passender Gelegenheit nachholen wollen. 

Die Jubilare standen heute im Mittelpunkt und haben gerne die lückenhaften Ausführungen des ersten Vorsitzenden ergänzt. So wurde zum Beispiel daran erinnert, dass viele der Pokale damals von einer sehr aktiven Mannschaft (Burghard Kalies, Klaus-Dieter Pickert, Wolfgang Kress und ) gewonnen wurden und damit der KKSV Timmerlah ‘berüchtigt’ war auf den verschiedenen Pokalschießen die Pokale ‘abzuräumen’. Manchmal wurde sogar auf mehreren Pokalschießen am gleichen Abend teilgenommen. Auch die anstrengenden Arbeiten zur Errichtung des Schützenhauses waren ein Thema weiterer Erörterung. Im Nachgang zu den Erinnerungen an das sportliche Schießen in allen möglichen Disziplinen begann dann gleich das Fachsimpeln.

Die Politik zu Gast beim KKSV

Letzte Woche hatte sich Thorsten Kornblum, als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, Zeit für eine kurze Stippvisite auch bei uns im Schützenhaus genommen und probierte sich auch erfolgreich mit Pfeil und Bogen. Nach nur kurzer Einweisung traf gleich der erste Pfeil recht ordentlich. Der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Timmerlah-Geitelde-Stiddien Burim Mehmeti tat es ihm so dann gleich nach und war dabei nicht minder erfolgreich. Anschließend war noch Zeit bei einem Glass Fassbier die besondere Situation des Vereins, unseres Stadtbezirks und auch der Stadt Braunschweig zu diskutieren.

Kreismeisterschaft Bogen im Freien

Dieses Jahr fand endlich wieder die Kreismeisterschaft Bogen im Freien statt. Das Starterfeld war zwar nur klein, so dass in nur einer Gruppe mit einer Person je Scheibe geschossen werden konnte. Spaß gemacht hat es trotzdem, auch für unseren Verein daran teilzunehmen und den einen oder anderen Bogenschützen der anderen Vereine wiederzusehen oder neu kennen zu lernen. 

Am letzten Dienstag hatten wir bei sommerlicher Wärme noch auf dem Sportplatz des TSV auf 60m bzw. 50m Entfernungen trainiert. Heute waren die Bedienungen im PSV-Stadion in der Georg-Westermann-Allee aber eher noch angenehmer. Ich selbst konnte mich mit meinen 571 Ringen noch gegenüber den Trainingsergebnissen verbessern und war damit unabhängig von den verschiedenen Klassen der Zweitbeste Schütze am Platz. Mal sehen, ob es auch für die Landesmeisterschaft reicht.

Blühstreifen im Garten

Nachdem der Garten unseres Schützenhauses nun vermehrt wieder genutzt wird und wir langfristig die Pflege vereinfachen wollen, kam der Gedanke nach einer naturnäheren Gestaltung auf. Die Anregung für einen Blühstreifen an der Böschung des KK-Schießstands kam dann vom Naturschutzbeauftragten der Stadt Braunschweig. Der Fachbereich Stadtgrün hat uns die „Braunschweiger Spezial-Blühmischung“ zur Verfügung gestellt. Da nur 2 Gramm/m² ausgesät werden, war sie mit Maisschrot gestreckt worden. Sie enthält mehrjährige, heimische Kräuter, die vor allem für Insekten, insbesondere Wildbienen, eine wichtige Nahrungsquelle sind. In diesem Jahr werden nur einige wenige Arten zur Blüte kommen, da die meisten Arten zwei- und mehrjährig sind. Von den 39 Kräuterarten, die die Blühmischung enthält, wird sich vielleicht ein Drittel der Arten etablieren. Welche Arten das sind muss sich zeigen. 

Gepflegt werden braucht die 20 m lange Böschung zum Schießstand erstmal nicht. Hier soll sich schließlich Natur entwickeln. Was aber nicht heißt, das gar nichts zu tun ist. Im Frühjahr, wenn sich die Pflanzen wieder ausgesät haben und evtl. in den Stängeln überwinternde Insekten geschlüpft sind, wird der Streifen gemäht und das Kraut wird abgeräumt. Dann können sich wieder Kräuter wie Schafgarbe, Wiesen-Flockenblume, Wilde Möhre, Hundskamille und Wiesenkerbel entwickeln. Es wird spannend, welche von den 39 Kräutern sich durchsetzen.

Etwas Arbeit war es dann doch vor der Aussaat die Grassoden von dem 20m langen Streifen abzutragen. Mit der richtigen Hacke ließen sich aber Rollrasenstreifen schneiden, die wir dann auf dem leicht abfallenden Gelände unter der Eiche aufgebracht haben. Dann können wir uns dort demnächst noch besser für eine Versammlung niederlassen und vielleicht auch schon die ersten duftenden Blüten und geschäftiges Insektentreiben beobachten.

31.07.2021: Mittlerweile hat sich unser Blühstreifen schon gut entwickelt und verschiedenste Blühpflanzen tauchen die Böschung am KK-Stand in immer wieder anderen Farbmischungen. Die Insekten haben sich auch gleich eingefunden und besuchen eifrig die Blüten. Aber auch ein Stieglitzpärchen konnte ich dabei beobachten wie sie sich Samen direkt von den Blühpflanzen picken. Heute gab es allerdings noch größeres Interesse an unserem Blühstreifen, den der Naturschutzbeauftragte Klaus Hermann im Rahmen einer geführten Radtour durch den neuen Stadtbezirk BS Südwest den vierzig Teilnehmern erläuterte.

Nistkästen am Schützenhaus

Nach nur kurzer Vorbereitungszeit haben wir letzte Woche einige Nistmöglichkeiten für Singvögel, Fledermäuse und Schleiereulen am Schützenhaus angebracht. Angeregt wurde die Aktion durch den hiesigen Arbeitskreis Umwelt und Naturschutz und gefördert durch die Schweinekasse Timmerlah. Dadurch konnten hochwertige und dauerhafte Nistkästen angeschafft werden, welche dann in einer Gemeinschaftsaktion angebracht wurden. Bei den Bruthöhlen für Singvögel und den Fledermauskästen war dieses recht einfach. Bei dem großen Nistkasten für Schleiereulen war dieses schon etwas schwieriger. Für Timmerlah war man schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Platz, welcher dann bei einer Ortsbegehung auf dem Dachboden unseres Schützenhauses gefunden wurde. Für die Umsetzung war eigentlich nur ein kleiner Durchbruch im Ostgiebel notwendig. 

Nach ersten Recherchen und einigem Überlegen wurde aber festgestellt, dass eine ordentliche Anflugmöglichkeit vorhanden sein müsse und dass die jungen Schleiereulen mehr Platz für ihre ersten Mäusesprungversuche benötigen. Also wurde daraufhin ein Dachbodenfachwerksegment mit dem noch vorhandenen Material abgeteilt, so dass der Schleiereulenkasten dort frei aufgestellt werden konnte. Das Einflugloch welches zunächst wetterfest mit Zinkblech ausgekleidet wurde, erhielt dann noch ein Brett mit Querstange als Lande- oder auch Sitzplatz. Schließlich haben wir dann die Gelegenheit genutzt, den Dachboden einmal aufzuräumen, zu entrümpeln und vor allem von dem Marderkot zu befreien, der dort noch überall rum lag. 

Jetzt warten wir dann mal gespannt darauf, dass die Nistmöglichkeiten auch genutzt werden. Bei den Singvögeln bin ich mir da sicher, ob es aber auch genug Mäuse für die Schleiereulen gibt, werden wir dann sehen.